Wird ein wettbewerbsrechtlicher Unterlassungsanspruch auf mehrere Gesichtspunkte gestützt, besteht grundsätzlich auch dann Anspruch auf vollen Abmahnkostenersatz, wenn nur ein Gesichtspunkt begründet ist (BGH, Urteil vom 31.10.2018, Az. I ZR 73/17 – Jogginghosen).
OLG Köln: Berichte über DFB-Nationalspieler – Kussfotos verboten
Das OLG Köln hatte über die Grenzen der Berichterstattung über einen Fußballnationalspieler und dessen langjährige Freundin zu entscheiden (OLG Köln, Urteil vom 22.11.2018, Az. 15 U 96/18).
Wettbewerbszentrale geht gegen „gekaufte“ Bewertungen vor
OLG München: Yelp muss Qype-Bewertungen berücksichtigen
Der problematische Umgang von Yelp mit „Altbewertungen“ der übernommenen Plattform Qype ist seit langem bekannt. Nun wurde Yelp wegen Bewertungsverzerrung zu Unterlassung und Schadensersatz verurteilt (OLG München, Endurteil vom 13.11.2018, Az. 18 U 1280/16 Pre).
OLG Köln: Videoclip muss bei Nichtgefallen bezahlt werden
Wer ein Kunstwerk bestellt, muss es grundsätzlich auch dann bezahlen, wenn es ihm nicht gefällt. Das OLG Köln hat damit den Streit um die Bezahlung eines Videoclips des Comedian Jörg Knör entschieden (OLG Köln, Urteil vom 14.11.2018, Az. 11 U 71/18).
LG Braunschweig: „e*Message“ muss Apples „iMessage“ dulden
Mit dem am 21.11.2018 verkündeten Urteil, Aktenzeichen 9 O 1818/17, hat die 9. Zivilkammer des Landgerichts Braunschweig die Klage gegen drei Unternehmen der Apple-Gruppe abgewiesen.
Verdachtsberichterstattung und Recht: Was ist erlaubt?
LG Frankfurt: Copyright-Benennung eines Miturhebers
Das Landgericht Frankfurt erklärt in einem aktuellen Urteil ausführlich, was bei der Urheberbenennung zu beachten ist, hier in einem juristischen Fachbuch (LG Frankfurt, Urteil vom 08.11.2018, Az. 2-03 O 354/18).








