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Internetrecht

Bei uns finden Sie über 1.000 Beiträge zum Onlinerecht. Tipp: Sie können auch nach gerichtlichen Aktenzeichen suchen, z.B. 15 O 15/24.

Werbung mit Kundenbewertungen

OLG Koblenz: Werbung mit Bewertungen ohne Infos zur Echtheit

Wer auf seiner Website mit Kundenbewertungen wirbt, muss informieren, ob und wie die Echtheit dieser Bewertungen überprüft wird.

KI Übersicht Abmahnung

LG München: Google haftet für Falschaussagen in AI Overviews

Google haftet für Falschaussagen in KI-generierten Übersichten, weil es sich um eigene, der Suchmaschine zurechenbare Inhalte handelt (LG München, Urteil vom 28.05.2026, Az. 26 O 869/26).

negative bewertung löschen

OLG Frankfurt: Bewertungen und Rechtsdienstleistungsgesetz

Leistungen im Zusammenhang mit dem Vorgehen gegen Google-Bewertungen unterfallen dem Rechtsdienstleistungsgesetz (OLG Frankfurt, Urteil vom 19.03.2026, Az. 16 U 2/25).

google-anwalt

LG Frankfurt: Falschaussagen in KI Übersichten von Google

Unternehmen können Google grundsätzlich wegen falscher, geschäftsschädigender Angaben in KI Übersichten der Suchergebnisse auf Unterlassung verklagen. Wichtige Fragen sind aber noch ungeklärt (LG Frankfurt, Urteil vom 10.09.2025, Az. 2-06 O 271/25).

facebook löschung

Kammergericht: Anspruch auf Löschung von Facebook-Gruppen?

Der Bundesgeschäftsführer des Deutsche Umwelthilfe e.V. (DUH) hat keinen Anspruch auf Löschung von zwei Facebook-Gruppen (Kammergericht, Urteil vom 23.12.2025, Az. 10 U 190/23).

reaction video abmahnung

LG Frankenthal: Quellenangabe bei YouTube-Reaction-Videos

Wer fremde Videoausschnitte in eigene Reaction-Videos bei YouTube einbindet, muss die Quelle klar und leicht auffindbar angeben, sonst greift das Zitatrecht nicht (LG Frankenthal, Urteil vom 29.04.2025, Az. 6 O 269/24).

online kündigen recht

Kammergericht: Keine Online-Kündigung mit Passwortabfrage

Ein Kündigungsbutton genügt den gesetzlichen Anforderungen nicht, wenn Verbraucher vor der Kündigung Kundennummer und Passwort eingeben müssen (Kammergericht, Urteil vom 18.11.2025, Az. 5 UKL 10/25).

bezahlen mit daten

Ist „Kostenlos“-Werbung bei Bezahlung mit Daten erlaubt?

Immer mehr Unternehmen werben mit „kostenlosen“ digitalen Angeboten, bei denen Nutzer statt Geld ihre Daten zur Verfügung stellen. Doch ist „Kostenlos“-Werbung bei Zahlung mit Daten erlaubt?

coaching fernunterrichtsgesetz

LG München: Online-Coaching zu Kryptowährung

Die Betreiberin einer Plattform für Online-Coaching musste 1.500 Euro an eine Kundin zurückzahlen. Der zwischen Kundin und Anbieterin geschlossene Vertrag war nichtig. Der Plattformbetreiberin fehlte schon die erforderliche Zulassung für das Anbieten von Fernunterricht (LG München, Urteil vom 15.01.2025, Az. 44 O 16944/23).