News
Bei uns finden Sie über 1.000 Beiträge zum Onlinerecht. Tipp: Sie können auch nach gerichtlichen Aktenzeichen suchen, z.B. 15 O 15/24.

- 24.06.2026
- Werberecht
OLG Köln: Amazon Bewertungen nach Produktänderung
Amazon-Bewertungen dürfen nicht für ein Produkt genutzt werden, wenn sie für eine frühere Produktversion abgegeben worden waren und die Änderung einen wesentlichen Bestandteil des Artikels betrifft.

- 23.06.2026
- Internetrecht
OLG Koblenz: Werbung mit Bewertungen ohne Infos zur Echtheit
Wer auf seiner Website mit Kundenbewertungen wirbt, muss informieren, ob und wie die Echtheit dieser Bewertungen überprüft wird.

- 17.08.2026
- Datenschutzrecht
OLG Köln: Google Transparenzhinweise zu gelöschten Bewertungen
Unternehmen können von Google keine Löschung der Transparenzhinweise über die Zahl gelöschter Bewertungen verlangen.

- 17.06.2026
- Internetrecht
LG München: Google haftet für Falschaussagen in AI Overviews
Google haftet für Falschaussagen in KI-generierten Übersichten, weil es sich um eigene, der Suchmaschine zurechenbare Inhalte handelt (LG München, Urteil vom 28.05.2026, Az. 26 O 869/26).

- 22.06.2026
- Markenrecht
LG Berlin: Keine Haftung von Google für AI Overviews
KI-Suchergebnisse mit Markenbezug und Links zu Nachahmungen führen nicht zu marken- oder wettbewerbsrechtlichen Ansprüchen gegen Google.

- 16.06.2026
- Markenrecht
OLG Hamburg: Kein Schutz an „Wordle“ für NYT in Deutschland
Der Name des erfolgreichen Online-Spiels „Wordle“ begründet in Deutschland noch keinen Vorrang der New York Times, weil der Titel vor der Markenanmeldung nur privat und ohne erkennbare Geschäftsabsicht genutzt wurde (OLG Hamburg, Urteil vom 13.05.2026, Az. 3 U 74/24).

- 16.06.2026
- IT-Recht
KI-Chatbots: Eigenhaftung für Fehler der KI
Ein KI-Chatbot auf der Website darf keine wettbewerbswidrigen Auskünfte geben. Seine Antworten werden dem Websitebetreiber zugerechnet.

- 17.05.2026
- Werberecht
- 2 min
LG Frankfurt: Werbung für Allergiemittel mit „macht nicht müde“
Ein Pharmaunternehmen darf für Allergietabletten nicht mit der Erklärung „macht nicht müde“ werben, wenn in den Fachinformationen für das Medikament Schläfrigkeit und Müdigkeit als mögliche Nebenwirkungen beschrieben werden.

- 11.05.2026
- Wettbewerbsrecht
- 4 min
LG Darmstadt: Werbung mit erfundenen Bewertungslogos
Wer mit erfundenen Bewertungslogos wirbt, handelt wettbewerbswidrig. Das gilt umso mehr, wenn das Bewertungslogo einem bekannten Anbieter nachempfunden ist, hier eKomi (LG Darmstadt, Urteil vom 16.03.2026, Az. 18 O 50/24).