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Werbekampagnen: Wann ist eine juristische Prüfung sinnvoll?

Werbekampagnen: Wann ist eine juristische Prüfung sinnvoll?

Werbung begegnet uns heute in fast allen Lebensbereichen. Wer vor dem Launch einer Werbekampagne steht, ist oft mit der Frage konfrontiert, ob eine Rechtsprüfung nötig ist oder darauf verzichtet werden kann.

Werbekampagne: Brauche ich vor dem Start einen Rechts-Check?

Unternehmen zögern häufig aus finanziellen bzw. zeitlichen Gründen, Werbemaßnahmen vor dem Start einer Kampagne juristisch prüfen zu lassen und nehmen stattdessen das Risiko von wettbewerbsrechtlichen Abmahnungen bewusst in Kauf, je nach Lage des Falls ggf. auch Abmahnungen wegen Markenrechtsverletzungen oder Urheberrechtsverletzungen.

Halten sich die Kosten einer Werbemaßnahme in Grenzen, kann das vertretbar sein. Trotzdem sollte stets beachtet werden, dass eine per Abmahnung oder Gerichtsentscheidung gestoppte Werbemaßnahme neben direkten finanziellen Einbußen ein schlechtes Bild auf das werbende Unternehmen wirft und dessen Image schädigt.

So wägen Sie ab, wann die Beauftragung eines Rechtsanwalts ratsam ist

In die Abwägung für bzw. gegen die juristische Vorabprüfung einer Werbemaßnahme sollten die folgenden Aspekte einfließen:

Je nach Konstellation und Besonderheiten des Unternehmens können weitere individuelle Aspekte für die Entscheidung relevant sein. Wägen Sie in hiernach ab, ob eine rechtliche Vorabprüfung sinnvoll ist oder im Einzelfall bewusst unter Inkaufnahme von Abmahnrisiken auf eine professionelle Rechtsprüfung verzichtet werden kann.